Reise blog von Travellerspoint

Auf dem Containerschiff - durchs Mittelmeer

Fos-sur-Mer und Algeciras


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Auf dem Schiff ist es durchaus angenehm. Die Kabine ist gemütlich, das Essen einfach, aber dennoch schackhaft, die Crew bemüht sich sichtlich um uns. Wie ich später feststelle, sind wir doch eine willkommene Einnahmequelle.

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Faszinierend sind immer wieder die Entlade- und Ladeaktivitäten in den Häfen. Und überall scheint es etwas anders zu funktionieren. Dem emisgen Treiben konnte ich zuweilen stundenlang zusehen. Wenn man nicht mitarbeiten muss ein angenehmer Zeitvertreib. Besonders faszinierend finde ich die Stimmungen, wenn nachts gearbeitet wird. Und da ist nicht etwa halbe Kraft.

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Wollt Ihr noch mehr erfahren? Dann freut Euch auf meine Heimkehr...

Nach ein paar Tagen mache ich mich zusammen mit meinem Mitpassagier Robert aus Österreich auf zum Bug. Hier ist es viel ruhiger als bei den Aufbauten. Fast sanft schon die Geräusche, wie das Schiff durchs Wasser gleitet. Und Robert entdeckt dann auch noch Delphine, die für eine Weile am Bug mitschwimmen und offenbar ihren Spass haben.

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Schliesslich erreichen wir die letzte Station in Europa: Algeciras. Dieses befindet sich in unmittelbarer Nähe von Gibraltar. Nachdem wir endlich in den Hafen einlaufen können, statten wir diesem Ableger Englands einen Besuch ab. Belohnt werden wir mit zum Teil typisch englischem Wetter, einer kleinen Bergtour mit spektakulärem Weg durch die Felsen, Steak and Kidney Pie und englischem Englisch.

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Wollt Ihr noch mehr erfahren? Dann freut Euch auf meine Heimkehr...

So, und jetzt finde ich, dass mich genug um Berichterstattung gekümmert habe. Heute abend ist es dann wohl soweit - die grosse Überfahrt nach Amerika beginnt. Schiff ahoi!

PS: nur noch eines, heute Nachmittag wird unser Schiff noch repariert. Ihr könnt mir also durchaus Glück wünschen für die Überfahrt....
Im Ernst, wir hatten nur eine kleine Schramme, schon für zwei Monate, kann ja wohl nicht so schlimm gewesen sein.

Eingestellt von greoj 03:51 Archiviert in Liberia Kommentare (0)

Vor der grossen Fahrt

Erste Hafenausfahrt: Genua


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Heute habe ich die letzte Station vor der grossen Ueberfahrt erreicht: Genua. Gestern hatten wir noch in Morcote am Luganersee uebernachtet. Es war wunderschoen, und ich haette das Thema "warum eigentlich weg von hier" einmal mehr aufbringen muessen. Das herrliche Fruehlingswetter tat natürlich das Seine dazu.

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Überhaupt hat sich die richtige Weltreisestimmung noch gar nicht so richtig eingestellt, vielleicht, da ich noch immer in vertrauter Begleitung unterwegs bin. Meinen Bruder habe ich heute morgen verabschiedet, meine Mutter wird mich noch bis zum Terminal begleiten.

Genua hat auch Begeisterung hervorgerufen. Eine Stadt voller Leben, enger Gaesschen, nobler Bauten und natuerlich einem weitreichendem Hafen, den wir anlaesslich einer Hafenrundfahrt erkundet haben. Natuerlich auch italienisches Essen, dass kommt immer gut rueber.

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Am Samstag soll es dann pünktlich losgehen, ich werde um 08:00 am Terminal im Hafen erwartet, allerdings im hintersten Winkel, in Voltri, das liegt noch hinter dem Flughafen. Also frueh aufstehen und dann Taxi nehmen. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass die Hafenangestellten nicht nur nicht so genau wissen, was zu tun ist, wenn da plötzlich ein Passagier für ein Frachtschiff daherkommt, sondern dass sie ganz allgemein den Arbeitseifer nicht gefressen haben. Aber zum Schluss bringt mich ein Shuttle dann doch noch zum Schiff. Und ich bin sowieso viiiiel zu früh. Was soll's.

Am Nachmittag laufen wir dann bei weiterhin wunderschönem Wetter aus.

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Ciao, Genua, ab in die Ferne!

Eingestellt von greoj 14:02 Archiviert in Schweiz Kommentare (0)

Unterwegs: der erste Tag

Erst mal zu Fuss


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11:22 S12 ab Winterthur HB nach Zürich. Hier treffe ich meinen Bruder Christian, der mit mir die zwei ersten Tage mitreist. Erstes Ziel: Uto Kulm, von da per Pedes über die Albiskette.

Mitteilung meines Reisebüros per SMS:
"PONA (mein Cargoschiff) weiterhin pünktlich unterwegs, Einschiffung am Samstag weiterhin aktuell."

Der Fahrplan stimmt also weiterhin, deshalb erst mal per Pedes in Richtung Albispass. Das Wetter ist einfach traumhaft, und die Bergkulisse in der Ferne macht Lust.

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Umsteigen auf den Zug im Bahnhof Thalwil will nicht so richtig zu einer Weltreise passen. Aber ich will es ja langsam angehen. Wir gelangen schliesslich nach Brunnen. Auch hier: wunderbare Bergwelt mit See. Und wenn ich nicht grad was anderes vor hätte, würde ich hier noch ein bisschen länger bleiben wollen.

Von Christian

Mit Jörg unterwegs zu sein, das heisst auch singen, lachen, sich Witziges ausdenken. "Wir sind durch die Welt gefahren" (Lied), Sprachaufzeichnen mittels Handy während eines Sturzes von einer Klippe herunter (möglicherweise hat's ja unten eine Luftmatraze). Und mich hat natürlich wunder genommen, was er erleben möchte. Kann ja nicht alles in einem Jahr wahr werden. Doch: Ja, Fallschirmspringen oder Deltaflug; eine Cadillac-Limousine fahren. Und noch einige juristische Ratschläge: Wie vermeidet man, ins Gefängnis zu wandern wegen zu später Rückgabe eines Mietwagens. Nun, Jörg hat ein Ohr gehabt für meine Sorgen. Das wird mir fehlen.

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Chrigel

Eingestellt von greoj 12:59 Archiviert in Schweiz Kommentare (1)

Immer noch da II

Eigentlich begann die Reise in Vals (???)

Also, jetzt haben die ersten potentiellen Leser den Blog gesehen und schon geht es los. Denn man muss natürlich jetzt auch noch ein Skitourenföteli drin haben, weil die Schweizer Berge ja soo schön sind und ich mir auch schon bei der Tourenwoche im Anfang März überlegen konnte, warum ich denn überhaupt weg will.

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Geneigte Leser mögen diesen Einschub etwas mit Befremden zur Kenntnis nehmen. Verstehe ich. Nun, das Jekami-Prinzip beim Verfassen von Blogeinträgen wird sehr bald stark eingeschränkt sein, da ich mich ja gezwungenermassen etwas wegbewegen muss, zwecks Reise. Pech auch, sowas.

Nachträgliche Kommentare sind natürlich erlaubt und erwünscht; ist ja ein Blog...

Eingestellt von greoj 07:54 Archiviert in Schweiz Kommentare (0)

Immer noch da

Langsam wird's ernst

Ich bin noch immer zu Hause. Hier herrscht herrlich mildes Frühlingswetter, und wenn ich während meiner Besorgungstouren durch die Stadt gehe, macht sich ein wohliges Gefühl breit. Es ist schon schön hier. Warum eigentlich verreisen?

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Hinweis: Wenn Du dieses Bild in einem neuem Fenster öffnest, siehst Du es auf Anhieb in voller Grösse.

Natürlich, alles wirkt noch etwas schöner vor dem grossen Absprung. Fernweh und das Reisefieber mischen sich dazu. Mein Herz spielt ab und zu ziemlich Ping-pong mit Vorfreude und halt auch ein bisschen Abschiedsschmerz. Aber sowieso, eine Weltreise, die super Chance, vielleicht das Abenteuer meines Lebens, der absolute Wahn!!! Es ist der richtige Zeitpunkt. Und das Beste: Es gibt tausend gute Gründe, wieder zurück zu kommen und es dann erst recht zu geniessen, zusammen mit Euch Daheimgebliebenen. Bis dänn!

Eingestellt von greoj 12:25 Archiviert in Schweiz Kommentare (1)

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